GESCHICHTE


Abriss aus der Geschichte des Brass Band Posaunenchors Lützelflüh-Grünenmatt

Im Jahre 1916 gründeten einige Personen
aus der Gemeinde und der Region Lützel-
flüh den Posaunenchor.
Dies geschah mitten im Ersten Weltkrieg;
der Verein war in seiner Anfangszeit nicht
auf Rosen gebettet und hatte lediglich 25
Mitglieder.
Herr Otto Wenger aus Grünenmatt, damals
Leiter eines Batallionsspiels der Schweizer
Armee, führte den Verein in den musika-
lischen wie administrativen Belangen bis
ins Jahr 1942.


                                         Otto Wenger
                 
                            Fritz Bracher sen.
              
An seine Stelle als Dirigent trat Fritz Bracher senior, der seine Aufgabe sehr lange Zeit mit viel Freude und Einsatz erfüllte. Während seiner Amtszeit wirkte der Posaunenchor an zahlreichen Gottesdiensten und Evangelisationen mit und bereicherte diese Versammlungen mit seiner Musik. Nach einigen Einbrüchen und Schwierigkeiten, bedingt auch durch den zweiten Weltkrieg, erhielt der Posaunenchor Lützelflüh-Grünenmatt unter der Leitung von Fritz Bracher jun. sein heutiges Gesicht; Fritz setzte, wie zuvor sein Vater, alle seine Freizeit für den Verein ein und brachte es mit seinen Musikantinnen und Musikanten zu einem ansprechenden musikalischen Niveau.
Nach nahezu 25 Jahren Tätigkeit musste Fritz Bracher jun.   
nicht zuletzt aus gesundheitlichen Gründen 1992 seine
Demission als Dirigent einreichen. Er blieb dem Verein
jedoch als ausgezeichneter Bläser auf dem Cornet-Register
noch einige Jahre erhalten.
                                                            
                                                             






                                                             Fritz Bracher jun.
Gottfried von Siebenthal war in der Folge    
bereit, den Verein musikalisch zu leiten,
bis ein neuer Dirigent gefunden werden
konnte. Die Suche war nicht einfach, aber
nach einem Jahr zeichnete sich eine
Lösung ab.
Fritz Graber aus Ochlenberg übernahm den
Posaunenchor vorerst für ein Jahr. Die Zu-
sammenarbeit gestaltete sich für beide
Seiten optimal und so blieb Fritz Graber
dem Verein acht Jahre lang treu.
Aus zeitlichen und familiären Gründen
musste er leider Ende Januar 2001 seine
Tätigkeit aufgeben.
Unter seiner Leitung wirkte die Band in zahlreichen Gottesdiensten 
mit, gestaltete jeweils im Januar ihre traditionellen Jahreskonzerte
und spielte an zwei Schweizerischen Posaunentagen - 1994 in
Riehen/Basel und 1998 in Winterthur - sowie 1997 in Leipzig (D) an-
lässlich des 100-jährigen Bestehens der Sächsischen Posaunen-
mission.
                                                                           Fritz Graber



Das Jahr 2001 war geprägt durch die Suche nach einem neuen
Dirigenten und dem Emmentalischen Posaunentag 2001, welcher
nach über 20 Jahren wieder durch den Posaunenchor Lützelflüh-
Grünenmatt organisiert wurde.
Der Verein hatte die schöne Aufgabe, als Gastgeber den Festbe-
sucherinnen und Festbesuchern vom 6. bis zum 8. April ein gut ge-
lungenes Programm bieten zu können.

Das erstmalig durchgeführte Schlosshofkonzert für die Passivmit-
glieder bestritt der Posaunenchor unter der Leitung des Vizediri-
genten Thomas Haussener.

Ab September des Jahres 2001 konnte    
Dieter Bürgin aus Arisdorf für ein halbes
Jahr engagiert werden.
Er bereitete das Adventskonzert 2001
sowie das Jahreskonzert 2002 vor und
unter seiner Leitung konnten auch diese
beiden Anlässe erfolgreich durchgeführt
werden.








                                       Dieter Bürgin
An der Hauptversammlung 2002 wurde Stephan       
Knecht aus Langnau zum neuen Dirigenten gewählt
Mit dem Schweizerischen Posaunentag in Burgdorf,
einem (vierteiligen) Platzkonzert an der expo.02
sowie mit einem Konzert anlässlich der Badischen
Landesposaunentage in Lörrach (D) durfte der
Verein mit ihm bereits erste Höhepunkte erleben.
Als Stephan Knecht im Jahr 2004 die Möglichkeit
erhielt, sich beruflich weiterzuentwickeln, war dies
für ihn gleichbedeutend mit einem Wohnortwechsel
und wir mussten uns notgedrungen wieder auf die
Suche nach einem neuen Dirigenten machen.










                                                  Stephan Knecht
 
In der Folge konnten wir noch einmal die Dienste von Dieter Bürgin in Anspruch nehmen und mit Michel Sterckx gelang es uns anschliessend einen weiteren Experten seines Fachs für eine befristete Zeit zu gewinnen.
Seit 2005 stehen wir nun unter der musikalischen 
Leitung von Matthias Siegenthaler. Obwohl er als
damaliger Principal-Cornetist eine grosse Lücke
auf seinem Register hinterliess, sind wir nun sehr
glücklich und froh, dass er sich entschieden hat,
seinen Stammverein zu dirigieren.















                                  Matthias Siegenthaler
 
Seit zahlreichen Jahren werden neben den Diensten in Kirchen und Vereinshäusern auch Konzerte an verschiedensten Orten durchgeführt. Ziel und Zweck sind trotz der ständigen personellen wie musikalischen Veränderungen in all den Jahren die gleichen geblieben: die Verkündigung und Verbreitung des Wortes Gottes mit Hilfe der Musik; und da Musik nicht wie eine Sprache übersetzt werden muss, kann sie jedermann verstehen. Daher bleibt sie ein wunderbares Mittel in der Hand Gottes, um die Menschen zu erreichen.